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Pressemeldungen – Wie ging es eigentlich Auguste?

Publiziert von: Redaktion Topfgucker-TV
Kategorie: Pressemeldungen
Veröffentlicht: 22.12.2015

Die Suche nach dem richtigen Weihnachtsbraten: Herkunfts- und Haltungskennzeichnung bei Fleisch

 

Bei den meisten Familien darf zum großen Fest eins nicht fehlen: Der Weihnachtsbraten. Am häufigsten werden klassische Gänse- oder Entenbraten aufgetischt, aber auch Roastbeef oder Lammkeule finden ihre Liebhaber. Woher der Festtagsschmaus dabei kommt, ist immer mehr Verbrauchern wichtig. Tierwohl und tiergerechte Haltung sind nicht nur zur Weihnachtszeit ein Anliegen und Kaufkriterium. Doch welche Herkunfts- und Haltungskennzeichnungen sind dabei wirklich gesetzlich geregelt und damit verlässlich? 

 

Seit dem 1. April 2015 muss bei verpacktem, unverarbeitetem Schweine-, Schaf-, Ziegen- und Geflügelfleisch die Herkunft in Form von Angaben zum Aufzuchtort und Schlachtort des Tieres angegeben werden. „Eine Angabe über die konkrete Tierhaltung ist dabei aber nicht enthalten. Und auch Beschreibungen wie „artgerecht“ oder „tierschutzgerecht“ sind gesetzlich nicht definiert und damit nicht verlässlich“, weiß Dr. Birgit Brendel von der Verbraucherzentrale Sachsen. Anders verhält es sich bei Geflügel. Hier sind die Begriffe „Extensive Bodenhaltung“, „Auslaufhaltung“, „Bäuerliche Auslaufhaltung“ und „Bäuerliche Freilandhaltung“ EU-weit rechtlich geregelt. Anbieter, die damit auf Geflügelfleisch werben, müssen festgelegte Kriterien einhalten, beispielsweise Anforderungen an die maximale Besatzdichte im Stall, die zur Verfügung stehende Auslauffläche pro Tier und die Mastdauer. „Allerdings sind diese Angaben freiwillig“, fügt Brendel hinzu.


Der Deutsche Tierschutzbund und die Organisation „Vier Pfoten“ vergeben jeweils anbieterunabhängige Tierwohllabel. „Unserer Einschätzung nach erfolgt das nach klaren und transparenten Kriterien. Allerdings ist das Angebot an gelabelter Ware im Handel noch sehr überschaubar und die Möglichkeiten, sich als Verbraucher bewusst für ein tierfreundliches Produkt zu entscheiden, begrenzt“, so Brendel.

Wer bereit ist, für Fleisch deutlich tiefer in die Tasche zu greifen, ist deshalb mit einem Braten von Tieren aus ökologischer Tierhaltung gut bedient. Die EU-Öko-Verordnung stellt strenge Anforderungen an die Haltung mit einem höheren Platzangebot und ermöglicht es den Tieren damit ihre arteigenen Verhaltensweisen besser auszuleben. „Viele meinen außerdem, dass das Fleisch auch aromatischer ist, weil es aufgrund der artgerechten Haltung viel langsamer wachsen und eine feste Struktur ausbilden konnte“, erklärt die Ernährungsexpertin. Eine weitere Möglichkeit, Haltung und Qualität vor dem Kauf zu überprüfen, ist der Gang zum örtlichen Direktanbieter. „Viele geben Interessierten Einblicke in die Aufzucht und Produktion“, so Brendel.

Bei unverpackter, so genannter loser Ware, ist die Herkunftsangabe nur bei Rindfleisch Pflicht. „Bei allen anderen sollten interessierte Konsumenten also beim Verkaufspersonal nachfragen, das oft über seine Lieferanten Bescheid weiß“, rät Brendel abschließend.

 

Interessierte Verbraucherinnen und Verbraucher können sich bei Fragen zu Lebensmitteleinkauf und zu anderen Themen bezüglich Lebensmitteln und Ernährung an die Verbraucherzentrale Sachsen wenden (Ernährungstelefon, Nummer 0180-5-791352 (Festnetzpreis 0,14 €/Min.; Mobilfunkpreis maximal 0,42 €/Min. jeweils montags und donnerstags von 10 bis 16 Uhr.

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