
REZEPT-VIDEOS – Zarter Kalbsbraten nach Ossobuco-Art & aromatische Bratensoße (glutenfrei)
Zarter Kalbsbraten nach Ossobuco-Art
nach Thomas Lukasch (Restaurant Wjelbik)
Dieser Braten kombiniert die Zartheit der Kalbsnuss mit den tiefen, aromatischen Röstaromen eines klassischen Ossobucos – ganz ohne Gluten bei der Soße.
Zutaten
Für das Fleisch:
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1,5 – 2 kg Kalbsfleisch (aus der Keule, am besten die Nuss)
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Etwas Öl zum scharfen Anbraten (hoch erhitzbar, z. B. Rapsöl)
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Salz & Pfeffer aus der Mühle
Für den Ansatz & die Soße:
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Suppengrün: Porree, Möhren und Sellerie (grob gewürfelt)
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1 EL Zucker (für die Karamellnote)
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1 Dose Tomaten (gewürfelt)
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Ca. 1 - 1,5 l Brühe (Kalbsfond oder Rinderbrühe)
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Frische Kräuter: Rosmarin und Thymian
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Gewürze: Lorbeerblätter, Pimentkörner (optional für zusätzliche Tiefe)
Zubereitung
1. Vorbereitung des Fleisches
Das Kalbsfleisch parieren. Dabei nur die zähe Knochenhaut entfernen. Wichtig: Belasst ein wenig Fett am Fleisch, da dies als Geschmacksträger dient und den Braten saftig hält.
2. Das scharfe Anbraten
In einem großen Bräter das Öl stark erhitzen. Den Kalbsbraten von allen Seiten kräftig anbraten, bis er eine schöne braune Kruste hat. Das Fleisch anschließend aus dem Topf nehmen und kurz beiseitestellen.
3. Das Röstgemüse (Soßenbasis)
Das gewürfelte Gemüse (Möhre, Sellerie, Porree) in das verbliebene Bratfett geben. Deftig anbraten, bis sich am Topfboden Röstaromen bilden.
Chef-Tipp: Gebt jetzt den Zucker hinzu. Durch das Karamellisieren entstehen eine herrliche dunkle Farbe und eine feine süßliche Tiefe in der Soße.
4. Ablöschen und Schmoren
Die gewürfelten Dosentomaten zum Gemüse geben und kurz mitrösten. Mit der Brühe aufgießen, bis das Gemüse gut bedeckt ist. Die frischen Kräuter (Rosmarin, Thymian) hinzufügen und den angebratenen Kalbsbraten zurück in den Topf in das Flüssigkeitsbett legen.
5. Das Garen
Den Deckel schließen und den Braten bei mittlerer Hitze für mindestens 2 Stunden sanft köcheln lassen. Das Fleisch ist fertig, wenn es butterzart ist.
6. Das Finish
Nach der Garzeit das Fleisch herausnehmen und warmstellen. Die Soße durch ein Sieb passieren (für eine feine Konsistenz) oder das Gemüse für eine rustikale Bindung teilweise pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Serviervorschlag
Da das Rezept glutenfrei gehalten ist, passen dazu hervorragend klassische Salzkartoffeln, ein cremiges Risotto oder – für die moderne Note – ein Sellerie-Stampf.
Guten Appetit!
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